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IntermediärfilamentZoomA-Z

Fachgebiet - Zellbiologie, Biochemie

Intermediärfilamente (IF-Proteine) sind Faserproteine, die ausschließlich in tierischen Zellen vorkommen. Sie haben große Bedeutung für die Struktur und mechanische Belastungsfähigkeit der Zellen. Die Bezeichnung rührt daher, dass ihr Durchmesser von etwa 10 nm zwischen dem der Actin-Filamente (7 nm) und der Mikrotubuli (25 nm) liegt.

Intermediärfilamente sind Polymere eines Proteingrundbausteins, der N-terminal einen so genannten Kopfbereich und C-terminal einen Schwanzbereich aufweist. Diese sind im Mittelbereich über eine stäbchenförmige Domäne verbunden, die aus einer lang gestreckten α-Helix besteht. Die Intermediärfilamente werden in vier Klassen eingeteilt:

  1. Keratin-Filamente,
  2. Vimentin-Filamente,
  3. Neurofilamente,
  4. Lamine.

Keratin-Filamente finden sich in Epithelzellen z.B. der Haut und der Hautanhangsbildungen wie Haaren und Nägel. Die Lamine sind Bestandteil der Kernlamina, der Hülle des eukaryontischen Zellkerns.