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InterferoneZoomA-Z

Fachgebiet - Immunologie, Pharmazie

Interferone (IFN) zählen zu den Cytokinen und werden von Leukocyten, Fibroblasten und T-Lymphocyten gebildet und zeigen eine antivirale, antitumorale und immunstimulierende Wirkung. Die α-Interferone ("Leukocyten-IFN") sind reine Proteine, die u.a. von virusbefallenen Monocyten synthetisiert werden. Interferon α aktiviert vor allem die natürlichen Killerzellen (NK-Zellen), die bei der Virus- und Tumorabwehr eine wichtige Rolle spielen. Die β- und γ-Interferone ("Fibroblasten-IFN" und "Immun-IFN") zählen zu den Glycoproteinen.

Insgesamt erhöhen Interferone die Aktivität von Makrophagen, natürlichen Killerzellen, Monocyten, Granulocyten und cytoxischen T-Lymphocyten im Organismus. Die Virusvermehrung wird so gehemmt; zudem wird der Abbau von viraler und zellulärer RNA stimuliert.

Siehe auch: T-Zellen , Granulocyten , Leukocyten , Makrophagen , natürliche Killerzellen

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

InterleukineLevel 160 min.

BiochemieMedizinische Chemie und BiochemieImmunologie

Interleukine zählen ebenfalls zu den Cytokinen, sie sind bedeutende Botenstoffen der zellulären Abwehr mit großem medizinischen Potential. Einige Interleukine des Menschen werden exemplarisch vorgestellt und ihre Aufgaben im Immunsystem erläutert.

CytokineLevel 260 min.

BiochemieMedizinische Chemie und BiochemieImmunologie

Das Immunsystem ist ein hochkomplexes Netzwerk unterschiedlicher Zellen und Moleküle, das über den gesamten Körper verteilt ist. Um Informationen zu übermitteln sowie eine koordinierte Immunreaktion und die Interaktion mit anderen Zelltypen zu gewährleisten, nutzt das Immunsystem Cytokine als Botenstoffe.

InterferoneLevel 280 min.

BiochemieMedizinische Chemie und BiochemieImmunologie

Interferone zählen zu den Cytokinen, wichtigen Botenstoffen der zellulären Abwehr von Viren und der Beseitigung von Tumorzellen. Diese Lerneinheit beschreibt die wichtigsten Interferone des Menschen, erläutert ihre Funktion im immunologischen Geschehen und ihre medizinischen Anwendungsmöglichkeiten in der Tumor-Therapie, der Behandlung viraler Erkrankungen und der Multiplen Sklerose.