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InterferometerZoomA-Z

Fachgebiet - Optik, Spektroskopie, Labortechnik

Optische Wellenzüge können bei Überlagerung miteinander interferieren, wenn zwischen ihnen eine feste Phasenbeziehung vorliegt, d.h. die Wellenzüge kohärent sind.

Bei der optischen Interferometrie wird ein Wellenzug in zwei oder mehr kohärente Teilbündel aufgeteilt, die nach Durchlaufen unterschiedlicher optischer Weglängen überlagert werden. Die Aufteilung des Wellenzugs kann durch Teilung der Amplitude mittels eines halbdurchlässigen Spiegels erfolgen oder durch Teilung der Wellenfronten mittels optischer Gitter erreicht werden.

In jedem Punkt des Interferenzraumes hängt die Phasendifferenz der beiden Teilwellen von der optischen Wegdifferenz ab, die sich aus den unterschiedlichen Wegen der beiden Teilwellen ergibt. Den Interferenzstreifen am Beobachtungsort ordnet man verschiedene Gangunterschiede der Teilwellen zu. Über die Veränderung oder Auszählung der Streifen können Rückschlüsse auf die durchlaufene optische Weglänge gezogen werden.

Interferometer können demzufolge für hochgenaue Längenmessungen, zur Brechzahlbestimmung, zur Absolutmessung von Wellenlängen, zur Winkelmessung oder als Spektrometer eingesetzt werden. Sie zeichnen sich durch eine hohe Genauigkeit aus, da als Vergleichsgröße die Lichtwellenlänge genutzt wird.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Interferometrie - Interferenz und LängenmessungLevel 225 min.

PhysikOptikWellenoptik

In dieser Lerneinheit geht es darum, das Thema Interferenz von Licht zu vertiefen. Zahlreiche Phänomene und Anwendungen aus Natur und Technik werden besprochen. In diesem Abschnitt geht es speziell um die Interferometrie als Beispiel einer technischen Anwendung.

InterferometerLevel 315 min.

ChemiePhysikalische ChemieSensorik

Verschiedene Interferometertypen werden in Wirkungsweise, Aufbau und Signal vorgestellt.