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innere EnergieZoomA-Z

Fachgebiet - Thermodynamik

Thermodynamische Zustandsfunktion (Symbol: U), die den gesamten Energieinhalt eines Systems auf Grund seiner inneren Parameter kennzeichnet. Zu den Hauptbestandteilen der inneren Energie zählen:

  • die Kernenergie
  • die in den verschiedenen Arten der chemischen Bindung gespeicherte chemische Energie
  • die den verschiedenen Bewegungsformen von Teilchen oder Elektronen (Translation, Rotation, Oszillation, Elektronenanregung) zugrunde liegende thermische Energie

Die absolute innere Energie eines Systems ist nicht direkt messbar, nur ihre Änderung kann durch genaue Messung der mit der Umwelt ausgetauschten Energien ermittelt werden. Dieser Energieaustausch eines Systems mit seiner Umgebung erfolgt durch Aufnahme bzw. Abgabe von Wärme (Symbol: Q) oder Arbeit (Symbol:W).

Unter Beachtung des Satzes von der Erhaltung der Energie (Energieerhaltungssatz) ergibt sich die Änderung der inneren Energie (ΔU) eines Systems als die von diesem System mit seiner Umwelt ausgetauschte Summe von Wärme und Arbeit (1. Hauptsatz der Thermodynamik):

ΔU=W+Q

Siehe auch: Enthalpie

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

EnthalpieLevel 145 min.

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Einführung und grundlegende Behandlung der kalorischen Zustandsgröße Enthalpie

1. HauptsatzLevel 130 min.

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Der 1. Hauptsatz der Thermodynamik. Anwendungen und Beispiele.

Erster Hauptsatz der ThermodynamikLevel 145 min.

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Der erste Hauptsatz der Thermodynamik wird definiert und Anwendungen werden aufgeführt.

Innere Energie - 1. Hauptsatz der ThermodynamikLevel 245 min.

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Unter der inneren Energie ist die gesamte Energie zu verstehen, die einem chemischen System innewohnt. Ihre Änderung bei Zustandsänderungen des Systems ist mittels genauer Messwerte für die zu- oder abgeführte Energie, z.B. Wärme und Volumenarbeit, auf der Grundlage des Satzes von der Erhaltung der Energie bestimmbar. Diesen Zusammenhang beschreibt der erste Hauptsatz der Thermodynamik.