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InhalationsnarkotikaZoomA-Z

Fachgebiet - Pharmazie

Inhalationsnarkotika sind individuell dosierbare Arzneimittel, die als gasförmige oder leicht flüchtige, flüssige Substanzen in die Lunge aufgenommen werden, um eine Narkose herbeizuführen. Die auch als Inhalationsanästetika bezeichneten Stoffe beeinflussen insbesondere die Eigenschaften der Zellmembranen von Nervenzellen, der genaue Wirkungsmechanismus ist jedoch unbekannt. Die Applikation erfolgt über eine Inhalationshilfe, z.B. eine Atemmaske oder einen Tubus.

Verwendet werden vor allem Lachgas (N2O), Edelgase, halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie Halothan (F3C-CHBrCl), und halogenierte Ether, z.B. Enfluran (HF2C-O-CF2-CHClF), Isofluran (HF2C-O-CHCl-CF3), Desfluran (HF2C-O-CHF-CF3), Methoxyfluran (H3C-O-CF2-CHCl2) und Sevofluran (H2FC-O-CH(CF3)2). Diethylether und Chloroform (HCCl3) werden heute kaum noch eingesetzt.