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InfrarotstrahlungZoomA-Z

Fachgebiet - Optik

Infrarotstrahlung (IR-, Ultrarotstrahlung) ist der Teil der elektromagnetischen Strahlung, die sich an den sichtbaren Spektralbereich anschließt und den Wellenlängenbereich von 760 nm bis 1,0 mm umfasst. Infrarotstrahlung emittieren Moleküle, deren Elektronen aus thermisch angeregten Schwingungszuständen in den Grundzustand zurückkommen. Man unterscheidet nahe Infrarotstrahlung (englisch "near infrared", NIR): 760 nm bis 2,5 μm; mittlere Infrarotstrahlung (englisch "mid wavelength infrared", MWIR): 2,5 bis 25 μm und ferne Infrarotstrahlung (englisch "far infrared", FIR): 25 bis 1000 μm.

Für das menschliche Auge ist Infrarotstrahlung unsichtbar, Schlangen und manche anderen Tiere haben jedoch Sinnesrezeptoren mit denen sie IR-Strahlung wahrnehmen können. In den Bereich der Infrarotstrahlung fällt der größte Teil der Wärmestrahlung. Je höher die Temperatur eines Körpers ist, umso größer ist die Strahlungsintensität. Schlangen können über das so genannte Grubenorgan Warmblüter von ihrer Umgebung unterscheiden.