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inelastischer StreuprozessZoomA-Z

Fachgebiet - Physik, Optik

Die Ablenkung der ursprünglichen Ausbreitungsrichtung von Teilchen oder Wellen an einem Hindernis wird Streuung genannt. Die Streuung in den "Schattenraum" wird im Allgemeinen als Beugung bezeichnet. Beispiele sind die Streuung von Licht an Atomen oder Feinstaub, oder die Streuung eines Elektronenstrahls an anderen Elektronen.

Man unterscheidet zwischen elastischer und inelastischer Streuung. Bei inelastischer Streuung (Raman-Streuung) hat sich die Energie E des Teilchens oder der Welle nach der Streuung geändert:

ΔE=E2E1=hν0hνΔE=EnergiedifferenzE2E1=Energieniveauxh=Planck'sches Wirkungsquantumν0=Frequenz vor Streuungν=Frequenz nach Streuung

Bei elastischer Streuung bleibt die Energie konstant.

Siehe auch: Streuung , Beugung , Brechung , Reflexion , Raman-Spektroskopie , elastischer Streuprozess

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Streuung von LichtLevel 130 min.

PhysikOptikWellenoptik

In dieser Lerneinheit geht es darum die Streuung von Lichtwellen vorzustellen, speziell die Rayleigh- und die Mie-Streuung. Deren Auswirkungen (z.B. Himmelsblau, Abendrot, Wolkenweiß etc.) werden genauso erläutert, wie einige weitere der wichtigsten Streuprozesse (Compton- und Raman-Streuung, Fluoreszenz).