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Indol-AlkaloideZoomA-Z

Fachgebiet - Pharmazie, Toxikologie

Indol-Alkaloide sind weit verbreitete Alkaloide (stickstoffhaltige Basen), die in Mikroorganismen, Pilzen, Flechten, höheren Pflanzen und Tieren vorkommen und die aus der Aminosäure Tryptophan synthetisiert werden. Manche Indol-Alkaloide leiten sich auch aus dem Purin-Stoffwechsel ab wie z.B. Coffein. Zu den Indol-Alkaloiden zählen zahlreiche pharmakologisch genutzte Verbindungen wie beispielsweise auch die Drogen Cocain und Nicotin, das Mutterkornalkaloid, die Lysergsäure und LSD oder die so genannten Zauberpilze, die Psilocybin enthalten und stark halluzinogen wirden.

Indol-Alkaloide werden aus Indol, Indolenin oder Indolin synthetisiert, wobei noch weitere Ringe in 2,3-Position angefügt sein können.

Abb.1
Indol
Abb.2
L-Tryptophan
Abb.3
Ergolin
Abb.4
D-Lysergsäure

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Pilzgifte und MykotoxineLevel 290 min.

ChemieToxikologieToxine

In dieser Lerneinheit werden Pilzgifte und Mykotoxine vorgestellt.