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ImmunantwortZoomA-Z

Fachgebiet - Immunologie

Der Begriff Immunantwort (Synonym: Immunreaktion) bezeichnet die Summe aller molekularen und zellulären Reaktionen des Immunsystems auf ein Antigen. In Abhängigkeit von der Stärke des Antigen-Reizes reicht die Bandbreite der Immunantworten von "schwach" und kaum spürbar für den Gesamtorganismus, bis hin zum lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock. Die Immunantwort kann sowohl auf einen pathogenen Erreger, ein an sich harmloses Allergen oder als fehlgeleitete Reaktion auf Eigengewebe (Autoimmunreaktion) erfolgen.

Die unspezifische oder angeborene Immunantwort ist der evolutionsbiologisch ältere Teil des Immunsystems. Sie wird durch Granulocyten, Makrophagen, natürliche Killerzellen, das Komplementsystem und Cytokine vermittelt.

Die spezifische, erworbene oder adaptive Immunantwort ist maßgeblich an die Gedächtniszellen der Lymphocyten geknüpft. Ihre Reaktionen unterliegen einem lebenslangen Lern- und Selektionsprozess beim Kontakt mit Antigenen.

Siehe auch: spezifische Immunreaktion , unspezifische Immunreaktion

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

4.1 - 4.5 - Grippe (gesamt)Level 4100 min.

PharmazieArzneimittelThemenreise Wirkstoffe

Diese Lerneinheit beschäftigt sich ausführlich mit dem Thema Influenza. Sie enthält sowohl allgemeine Informationen zum Thema Grippe wie auch detaillerte Beschreibungen des Aufbaus von Influenza-Viren und deren Lebenszyklus. Außerdem wird die Struktur eines der beiden Influenza-Oberflächenantigene, das Protein Neuraminidase und dessen aktives Zentrum, ausführlich behandelt. Den Abschluss bildet die Erläuterung der Entwicklung eines antiviralen Grippemedikamentes, Zanamivir, das als Inhibitor der Neuraminidase den Lebenszyklus des Influenza-Virus empfindlich stört.

4.1 - Grippe - Immunologie und HistorieLevel 160 min.

PharmazieArzneimittelThemenreise Wirkstoffe

Diese Lerneinheit beschäftigt sich mit den Grundlagen der Grippeerkrankung. Nach einer einführenden Beschreibung der Symptome der Virusgrippe in Abgrenzung vom grippalen Effekt folgt eine vereinfachte Erläuterung der Reaktionen des Immunsystems auf eine Infektion mit Influenza-Viren sowie der Identifizierung und Produktion von Impfstoffen. Im Anschluss werden die besonderen Virulenzmechanismen der Influenza-Viren und die Historie der Grippe-Epidemien und -Pandemien beschrieben. Zum Abschluss wird auf die unterschiedlichen Methoden der Vorbeugung und Behandlung der Influenza eingegangen.

Autoimmunität - eine EinführungLevel 130 min.

BiochemieMedizinische Chemie und BiochemieImmunologie

Das Immunsystem ist ein sehr effektiver Schutz zur Abwehr von Krankheitserregern. Unter bestimmten Voraussetzungen kann es sich jedoch gegen den eigenen Organismus wenden. Oft entstehen daraus schwerwiegende Autoimmunkrankheiten wie die multiple Sklerose, rheumatoide Arthritis, Diabetes Typ 1, Morbus Crohn oder die Zöliakie.