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ideale MischungZoomA-Z

Fachgebiet - Thermodynamik

Bei idealen Gasen und idealen Gasmischungen werden Wechselwirkungen der Gasteilchen untereinander sowie das Eigenvolumen der Gasteilchen nicht berücksichtigt. Ideale Gasmischungen können daher durch das Dalton'sche Gesetz und das ideale Gasgesetz, angewendet auf Partialdrücke pi und Partialvolumina Vi, beschrieben werden:

p=ipi=iniRTVV=iVi=iniRTpp=GesamtdruckV=Gesamtvolumenni=Stoffmenge der Komponente i des GasgemischesR=allgemeine GaskonstanteT=Temperatur

Anders formuliert: Wenn die ideale Gasgleichung und das Dalton'sche Partialdruckgesetz sinnvoll auf eine Gasmischung angewendet werden können, ist die Gasmischung als ideal anzusehen.

Kondensierte Mischungen sind ideal, wenn bei ihrer Herstellung keine Mischungseffekte auftreten, d. h. wenn z. B. das Gesamtvolumen V einer Mischung aus den Teilvolumina Vi der Mischungskomponenten berechnet werden kann:

V=iVi=iniVmiVmi=molares Volumen von Komponente ini=Stoffmenge von Komponente i

Ähnlich wie das Volumen lassen sich die Teilbeträge von innerer Energie, Enthalpie oder Wärmekapazität zum Gesamtbetrag einer idealen Mischung addieren.

Siehe auch: reale Mischung , Gasgesetz , partielle molare Größe

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Lösungen flüchtiger und nichtflüchtiger StoffeLevel 240 min.

ChemieAllgemeine ChemieFlüssigkeiten

Ist in einem Lösungsmittel ein nichtflüchtiger Stoff gelöst, so ist der Übertritt von Lösungsmittel-Molekülen in die Gasphase erschwert, weil sich nicht nur letztere, sondern auch gelöste nichtflüchtige Teilchen an der Oberfläche der flüssigen Phase befinden.

GasmischungenLevel 130 min.

ChemiePhysikalische ChemieThermodynamik

Beschreibung von idealen und realen Gasmischungen anhand von Partialdrücken. Gezeigt wird auch die allgemeine Zustandsgleichung der Mischung.