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HydroponikZoomA-Z

Fachgebiet - Biologie

In der Hydroponik (von griechisch hydro "Wasser" und ponos "Arbeit") werden erdlose Kulturen oder Wasserkulturen höherer Pflanzen in wässrigen Nährlösungen angebaut, die in einem geschlossenen System zirkulieren. So gelangt Dünger nicht mehr in die Umwelt, wo er Schaden anrichten kann. Hydroponiksysteme findet man in vielen Gewächshäusern - etwa zur Gurkenzucht.

Siehe auch: Aquaponik

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

AquaponikLevel 130 min.

BiochemieBiologische GrundlagenAllgemeine biologische Grundlagen

Das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei Berlin (IGB) hat eine Aquaponik-Versuchsanlage gebaut, in der Tomaten und Fisch emissionsfrei produziert werden. Nährstoffreiches Abwasser aus der geschlossenen Kreislaufanlage einer Fischzucht wird mechanisch gereinigt und biologisch aufbereitet. Bei Bedarf wird es in den geschlossenen Kreislauf einer Tomatenanbau-Sektion geleitet, wo es als vollwertiger Dünger fungiert. Energie, um die Anlage zu betreiben, wird mit Photovoltaikmodulen gewonnen. [Stand: Juni 2011]