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HydrocrackenZoomA-Z

Fachgebiet - Petrochemie, Technische Chemie

Katalytisches Crackverfahren zur Spaltung von hochmolekularen und/oder langkettigen Kohlenwasserstoffen in Gegenwart von Wasserstoff. Hauptanwendungsgebiet des Hydrocrackens ist die Umwandlung von hochsiedenden Erdölfraktionen in niedrigsiedende, gesättigte, schwefelfreie Produkte. Durch Variation der Reaktionsbedingungen (Art des Katalysators, Temperatur der Reaktion) lassen sich bestimmte Produktgruppen (n-, iso-, cyclo-Alkane) zielgerichtet herstellen, Verunreinigungen, wie Schwefel oder Stickstoff sind in Form von Schwefelwasserstoff, H2S, und Ammoniak, NH3, leicht von den Hauptprodukten zu trennen. Eine Herabsetzung der Katalysatoraktivität durch Koksbildung wie bei anderen Crackprozessen erfolgt nicht. Das Verfahren ist apparativ aufwändig und damit auch teuer, weil große Mengen Wasserstoff benötigt werden, dessen Diffusion durch die Reaktorwände bei hohen Drücken nur durch den Einsatz teurer Spezialstähle vermieden werden kann.

Siehe auch: Cracken , Erdöl

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Erdöl-AufarbeitungLevel 245 min.

ChemieTechnische ChemieProduktionstechnik

Diese Lerneinheit behandelt die Aufarbeitung des Erdöls. Dabei wird auf die grundlegenden Prozesse in einer Raffinerie eingangen: Destillation, Cracken, Reformieren, Entschwefeln.

Hydrierung von Alkenen mit Edelmetall-KatalysatorenLevel 220 min.

ChemieOrganische ChemieReduktionsreaktionen

In dieser Lerneinheit wird auf die Hydrierung von Alkenen mit Edelmetall-Katalysatoren eingegangen. Der Mechanismus wird anhand von Animationen dargestellt. Es wird auch auf die Stereochemie und Chemoselektivität eingegangen.

Anwendungen von Reaktoren für heterogene ReaktionenLevel 260 min.

ChemieTechnische ChemieReaktionstechnik

Es werden einige technische Reaktionen aus Sicht des Reaktors beschrieben.