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HybridisierungZoomA-Z

Fachgebiet - Quantenphysik

1931 von L. Pauling entwickeltes mathematisches Konzept, bei dem die Wellenfunktionen von Atomorbitalen so miteinander kombiniert werden, dass ein neuer Satz energetisch gleichwertiger Orbitale erhalten wird, der der tatsächlichen Struktur des Moleküls besser entspricht. Da die bekannten s-, p-, d-Orbitale nur eine denkbare Lösung der Schrödinger-Gleichung (s. wellenmechanisches Atommodell) darstellen, können diese Atomorbitale durch mathematische Linearkombination in andere, äquivalente Lösungen transformiert werden. So werden z.B. zur besseren Beschreibung der tetraedrischen Struktur des Methan-Moleküls das 2s- und die drei 2p-Orbitale des Kohlenstoffs zu vier gleichen sp3-Hybridorbitalen umgeformt (gemischt). Neben der sp3-Hybridisierung existieren auch Hybridisierungen, an denen nicht alle Orbitale der Valenzschale beteiligt sind (sp2, sp). Die Bildung von Hybridorbitalen bleibt jedoch auf Atomorbitale beschränkt, die sich nur geringfügig in ihrer Energie unterscheiden.

Der Vorgang der Hybridisierung ist rein mathematischer Natur, er besitzt keinerlei physikalische Realität.

Fachgebiet - Genetik

Der Begriff Hybridisierung bezeichnet die Kreuzung zweier genetisch verschiedener Organismen. Das Individuum, das daraus entsteht, wird Hybrid genannt.

Fachgebiet - Molekulargenetik

Als Hybridisierung bezeichnet man die Ausbildung doppelsträngiger Nucleinsäuren durch Basenpaarung zwischen zwei einzelsträngigen Nucleinsäure-Molekülen. Dabei unterscheidet man die DNA-DNA-Hybridisierung, bei welcher zwei DNA-Einzelstränge beteiligt sind, von der DNA-RNA-Hybridisierung, die mit einem DNA- und einem RNA-Einzelstrang erfolgt. Die Doppelstrangbildung wird im Englischen auch als "Annealing" bezeichnet.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Hybridisierung und VSEPRLevel 245 min.

ChemieAllgemeine ChemieChemische Bindung

Die Stukturen mehratomiger Moleküle (linear, gewinkelt, planar, nicht planar) lassen sich mittels Hybriden und Abstoßungsbetrachtungen von bindenden und freien Elektronenpaaren (VSEPR-Theorie) meist zutreffend vorhersagen. Die VSEPR-Theorie kommt ohne Hybride aus und wird in gesonderten Abschnitten eingehend behandelt.

HybridisierungLevel 140 min.

ChemieAllgemeine ChemieChemische Bindung

Die Lerneinheit geht auf die Hybridisierung von Atomen ein. Unter Hybridisierung versteht man die Mischung von Atomorbitalen (AOs) am gleichen Atom. Es entstehen dabei sogenannte Hybridorbitale, das heißt gerichtete Atomorbitale.

Pflanzenzucht und biologischer PflanzenschutzLevel 260 min.

BiochemieBiologische GrundlagenAllgemeine biologische Grundlagen

Möglichkeiten des biologischen Pflanzenschutzes und der Pflanzenzucht

Gentechnische MethodenLevel 280 min.

BiochemieArbeitsmethodenGentechnische Verfahren

Einführung in die Molekularbiologie und ihre Methoden

Praktikum 3: DNA-HybridisierungLevel 290 min.

BiochemieArbeitsmethodenGentechnisches Praktikum

Durchführung einer DNA-Hybridisierung

Chemische Bindung: HybridisierungLevel 130 min.

ChemieOrganische ChemieChemische Bindung

In dieser Lerneinheit wird das Konzept der Hybridisierung von Atomorbitalen vorgestellt. Anhand von Beispielen werden die verschiedenen Hybridisierungsarten (sp3, sp2 und sp) erläutert und der Einfluss der räumlichen Anordnung der Hybridorbitale auf die Molekülstruktur erklärt.