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Friedrich HundZoomA-Z

Biographie

Geboren
04. Februar 1896 in Karlsruhe
Gestorben
31. März 1997 in Göttingen

Friedrich Hund wurde am 04.02.1896 in Karlsruhe geboren. Nach einem Studium der Mathematik, Physik und Geographie in Marburg und Göttingen wurde er 1925 Privatdozent für theoretische Physik an der Universität Göttingen. Es folgten Rufe an die Universitäten Rostock, Leipzig und Jena. 1951 setzte sich Hund aus der DDR ab. 1957 wurde er Professor an der Universität Göttingen.

Hund lieferte grundlegende Beiträge zur Quantenphysik, insbesondere zum Atomaufbau und zur Feinstruktur von Molekülspektren; entdeckte 1926 den so genannten Tunneleffekt.

Friedrich Hund veröffentlichte mehr als 100 Werke über seine wissenschaftliche Tätigkeit und wurde mehrfach ausgezeichnet, so erhielt er unter anderem die Max-Planck-Medaille der physikalischen Gesellschaft und das große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Hund war verheiratet und Vater von fünf Kindern. Er starb am 31.03.1997 in Göttingen.

Chronologie

1896Geboren am 04. Februar in Karlsruhe
Studium der Mathematik, Physik und Geographie in Marburg und Göttingen
1925Privatdozent für theoretische Physik an der Universität in Göttingen
Professor für Physik an der Universität Rostock
Professor für Physik an der Universität Leipzig
Professor für Physik an der Universität Jena
1957Professor für Physik an der Universität Göttingen
1997Gestorben am 31. März in Göttingen