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Hund'sche RegelnZoomA-Z

Fachgebiet - Quantenphysik

Die Hund'schen Regeln, die 1927 von Friedrich Hund aufgestellt wurden, beschreiben die energetische Reihenfolge der zu einer bestimmten Elektronenkonfiguration eines Atoms gehörigen Terme:

  1. Bei Termen, die von äquivalenten Elektronen herrühren, liegt der Term mit der höchsten Spin-Multiplizität bei der niedrigsten Energie.
  2. Erfüllen mehrere Terme dieses Kriterium, so liegt von diesen der Term mit der höchsten Orbitalentartung (maximales L) bei tiefster Energie.
  3. Die Energie der tiefsten Zustände steigt mit den J-Werten an, wenn sich die Terme von einer Konfiguration einer weniger als halbbesetzten Schale ableiten, andernfalls fällt sie ab.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Aufbauprinzip des PeriodensystemsLevel 145 min.

ChemieAllgemeine ChemiePeriodensystem

Wie ist das Periodensystem aufgebaut? Welche Kriterien stecken hinter dem Aufbau? Wolfgang Pauli konnte als erster das Prinzip in Worte fassen und beweisen.

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Ausgehend vom Hamilton-Operator für Mehr-Elektronen-Atome bzw. Moleküle wird die Born-Oppenheimer-Näherung eingeführt und die elektronische Schrödinger-Gleichung erhalten. Schließlich werden wichtige Grundlagen der quantenmechanischen Behandlung der Atome behandelt, nämlich Elektronenspin, Elektronenkonfiguration, Termsymbolik und die Einteilung in innere und äußere Elektronen.