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HitzeschockproteineZoomA-Z

Fachgebiet - Biochemie

Hitzeschockproteine (Hsp) sind in ihrer ursprünglichen Bedeutung Proteine, die nach einem zellulären Stressereignis verstärkt gebildet werden, z.B. beim so genannten Hitzeschock, d.h. einer erheblichen kurzfristigen oder auch längerfristigen Temperaturerhöhung über die normale Temperatur hinaus, aber auch bei einer Einwirkung von Chemikalien oder bestimmten zellschädigenden Ionen. Heute wird eher der Begriff Chaperon verwendet; die Bezeichnung Hitzeschockprotein hat sich in der Nomenklatur der Chaperone z.T. erhalten. Diese werden oft mit Hsp plus Molekulargewicht benannt, z.B. Hsp70 oder Hsp10.

Siehe auch: Chaperone