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heteropolare BindungZoomA-Z

Fachgebiet - Allgemeine Chemie

Auch Ionenbindung, ionische Bindung: Form der chemischen Bindung neben kovalenter, metallischer und koordinativer Bindung. Eine heteropolare (ionische) Bindung kommt durch die Wirkung elektrostatischer Anziehungskräfte zwischen entgegengesetzt geladenen Ionen zustande. Diese entstehen durch Elektronenabgabe (Kationen) oder -aufnahme (Anionen) aus neutralen Atomen. Sie tritt häufig bei Verbindungen zwischen Metallen und ausgesprochenen Nichtmetallen, z.B. Halogenen auf (hohe Elektronegativitätsdifferenz) – besonders bei Salzen. Die Bindung ist ungerichtet. Im festen Zustand zeichnen sich ionisch aufgebaute Verbindungen durch eine regelmäßige Raumstruktur aus – sie bilden ein Kristallgitter.