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Carl HermannZoomA-Z

Biographie

Geboren
17. Juni 1898 in Wesermünde
Gestorben
12. September 1961 in Marburg

Das Leben von Carl Hermann wurde von großen Persönlichkeiten wie Max Born, Werner Heisenberg und P.P. Ewald geprägt.

Carl Hermann beschäftigte sich mit der Systematik und Nomenklatur von Strukturen.

Im zweiten Weltkrieg nahm Hermann eine Stellung als Physiker bei der I.G. Farben in Ludwigshafen an. Zusammen mit Brill, Grimm und Peters veröffentlichte er eine Reihe über den Feinbau aller kristallinen Materien und damit über die verschiedenen Arten und Möglichkeiten chemischer Bindung. Sein Eintreten für jüdische Mitbürger führte zur Verhaftung und mehrjähriger Freiheitsstrafe. Erst zum Kriegsende wurde er befreit.

Nach dem Krieg arbeitete Hermann kurze Zeit an der TH Darmstadt, bevor er einen Ruf nach Marburg erhielt.

Quelle: Nachruf des Rektors der Philipps-Universität, Marburg, 18.9.1961

Chronologie

1898Geboren am 17. Juni in Wesermünde
1923Promotion an der Universität Göttingen
1931Habilitation an der Universität in Stuttgart
1925 - 1935Assistententätigkeit an der Universität Stuttgart, Klassifizierung der Raumgruppen, Initiierung und Herausgabe der "Strukturberichte"
1935 - 1945Politisch bedingt nahm Hermann eine Stellung als Physiker bei der I.G. Farben in Ludwigshafen an, sein Eintreten für jüdische Mitbürger führte zur Verhaftung und mehrjähriger Freiheitsstrafe. Erst zum Kriegsende wurde er befreit.
- 1947Dozent an der TH Darmstadt
1947Berufung an die Universität Marburg an den Lehrstuhl für Kristallographie
1961Gestorben am 12. September in Marburg