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Fachgebiet - Biochemie

HDL ist die Abkürzung für die englische Bezeichnung "high density lipoproteins", also Lipoproteine, die im Vergleich mit anderen Lipoproteinen wie den LDL1) oder VLDL2) eine hohe Dichte aufweisen. HDL wird umgangssprachlich als "gutes" Cholesterol bezeichnet, da diese Lipoproteine Cholsterol von den Gefäßen zur Leber transportieren und auch in der Lage sind, bereits in den Gefäßen abgelagertes Cholesterol partiell zu entfernen.

Als Richtwert für eine optimale HDL-Konzentration gilt bei Männern ein Wert über 35 mg/dl, bei Frauen über 45 mg/dl Blut. Aussagekräftiger für die Gesundheit scheint aber eher das Verhältnis von LDL zu HDL zu sein; dieser Quotient sollte auf jeden Fall unter 3 liegen. Eine Ernährung mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren wie sie in Raps- und Olivenölen enthalten sind erhöhen den HDL-Spiegel. Auch die mehrfach ungesättigten Fettsäuren verschiedener Fischarten und pflanzlicher Öle wirken sich insgesamt vorteilhaft auf das LDL:HDL-Verhältnis aus.

Siehe auch: LDL

1)LDL: low density lipoproteins
2)VLDL: very low density lipoproteins

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

LipoproteineLevel 345 min.

BiochemieSignal- und StofftransportTransportprozesse

Beschreibung des Aufbaus, der Zusammensetzung und der Funktion von Lipoproteinen; Unterschied zwischen HDL, LDL und VLDL; Bedeutung im Fettstoffwechsel und medizinische Bedeutung.