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Friedrich HasenöhrlZoomA-Z

Biographie

Geboren
30. November 1874 in Wien
Gestorben
07. Oktober 1915 in Vielgereuth (Südtirol)

30. November 1874: Friedrich Hasenöhrl wird als zweites Kind von Viktor Hasenöhrl (Regierungsrat, Hof- und Gerichtsadvokat) und Gabriele in Wien geboren.

Physiker, Schüler und Nachfolger von L. Boltzmann, ab 1905 ist er Universitätsprofessor in Wien.

Er stellte 1904 die These "Zur Theorie der Strahlung bewegter Körper" auf. Diese wurde ein Jahr später durch A. Einstein bestätigt.

Chronologie

1874Geboren am 30. November in Wien
1884 Eintritt in die k.k. Theresianische Akademie; in den Jahren davor erfolgte der Unterricht durch einen Hauslehrer
1892 Matura mit Auszeichnung; Beginn des Studiums der Mathematik und Physik an der Universität Wien
1894 Unterbrechung des Studiums, um ein Jahr als Freiwilliger beim 4. Dragoner-Regiment in Wiener Neustadt zu dienen
1895 Herbst: Wiederaufnahme des Studiums; vertieft sich vor allem in die theoretische Physik
1896 Weihnachten: Ernennung zum k.k. Leutnant der Reserve des Dragoner-Regiments Nr. 4
1897 26. Mai: Promotion zum Doktor der Philosophie
1898 November bis Ende des Studienjahres 1889/99: Assistent bei Prof. Kamerlingh-Onnes an der Universität in Leiden
1900 13. März: wird als Privatdozent an der philosophischen Fakultät der Universität Wien zugelassen
1905 erhält er auf Antrag von Professor Boltzmann den Haitinger-Preis der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien.
1906 24. Februar: Berufung als außerordentlicher Professor an die Technische Hochschule in Wien
1907 27. September: Nach dem Tod von Ludwig Boltzmann wird Hasenöhrl von Kaiser Franz Joseph I. zum ordentlichen Professor für theoretische Physik an der Universität Wien ernannt
1910 Ernennung zum korrespondierenden Mitglied der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien
1911 Teilnahme am ersten Solvay-Kongress in Brüssel
1913 Teilnahme am zweiten Solvay-Kongress in Brüssel
1914 freiwillige Meldung zum Kriegsdienst
1915 20. Juli: eine Verletzung an der rechten Schulter zwingt ihn zu einem Lazarettaufenthalt in Salzburg; Verleihung des Militär-Verdienstkreuzes III. Klasse
1915Gestorben am 07. Oktober in Vielgereuth (Südtirol)