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Fachgebiet - Makromolekulare Chemie, Materialwissenschaft

Harze (engl. resins) sind (zäh-)flüssige bis feste organische Produkte, die eine mehr oder weniger breite Molmassenverteilung besitzen.

Natürliche Harze sind Ausscheidungen von Pflanzen, die bei Verletzungen als meist klebrige Massen ausfließen und an der Luft infolge der Verdunstung flüchtiger Komponenten sowie von Polymerisationsreaktionen erstarren.

Synthetische Harze stellen in den meisten Fällen Oligomere dar, die durch Polykondensation gewonnen werden. Erst durch weitere Polymerisations-, Polykondensations- oder Polyadditionsreaktionen werden sie in hochmolekulare, meist vernetzte Endprodukte umgewandelt. Der Begriff Harz umfasst dabei sowohl die Edukte (Präpolymere oder Reaktionsharze) als auch die ausgehärteten Duromere.

Siehe auch: Reaktionsharz , Präpolymer , Duromer