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Gotthilf HagenZoomA-Z

Biographie

Geboren
03. März 1797 in Königsberg
Gestorben
03. Februar 1884 in Berlin

Nach seinem Studium der Mathematik und Astronomie wechselte Hagen zum Baufach. Aufgrund von Studienreisen zu verschiedenen Wasserbauwerken Europas verfasste er zahlreiche Berichte. Dadurch bekannt geworden, berief ihn 1824 die Königsberger Kaufmannschaft als Baukondukteur. Er erwarb vor allem als Hafenbauinspekteur in Pillau umfassende Kenntnisse im Hafen- und Deichbau und leistete Vorbildliches bei den Dünenbefestigungen, die zum Teil noch heute nach seinen Grundsätzen ausgeführt werden. Nach und nach wurde ihm die Leitung der Wasserbauten vieler deutscher Flüsse übertragen. Beobachtungen und Resultate seiner Experimente fanden ihren Niederschlag in zahlreichen Veröffentlichungen. 1839 entdeckte er das Hagen-Poiseuillesche-Gesetz, welches 1849 von Poiseuille formuliert und nach beiden benannt wurde.

1842 wurde er Mitglied der Akademie der Wissenschaft in Berlin.

Chronologie

1797Geboren am 03. März in Königsberg
1816 - 1818Studium der Mathematik und Astronomie in Königsberg
1818Wechsel zum Baufach, wo er 1819 die Landmesserprüfung ablegte und als Baukondukteur im Staatsdienst begann.
1822Baumeisterprüfung
1824Baukondukteur in Königsberg
1826Hafenbauinspektor in Pillau
1830Assessor in der Oberbaudeputation in Berlin
1834 - 1849Dozent für Wasserbau an der Bauakademie und der Artillerie- und Ingenieurschule in Berlin
1849wurde er als Sachverständiger zur Nationalversammlung nach Frankfurt /Main berufen
1850Ernennung zum Vortragenden Rat im Handelsministerium
1854 - 1856Leitung des Baus eines Kriegshafens an der Jade (Wilhelmshaven).
1859 - 1875Oberbaudirektor
1884Gestorben am 03. Februar in Berlin