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Ernst HaeckelZoomA-Z

Biographie

Geboren
16. Februar 1834 in Potsdam
Gestorben
05. August 1919 in Jena

Ernst Haeckel wurde 1834 als Sohn des Oberregierungsrats in Potsdam geboren. Seine Kindheit und Jugend verlebte Haeckel in Merseburg.

Nach dem Willen seines Vaters studierte er Medizin. Er entscheidet sich jedoch gegen eine Medizinerlaufbahn, um sich der vergleichenden Anatomie und der Zoologie zu widmen.

Haeckel wurde Professor für Zoologie in Jena. Er blieb trotz Berufungen an verschiedene Universitäten Deutschlands (Würzburg, Wien, Straßburg und Bonn) bis zu seinem Tod in Jena.

Haeckel beschäftigte sich mit der Evolutionstheorie. Er beschrieb viele hundert Arten und brachte seine Kompetenz als Anatom ein. Er entwarf Stammbäume der Evolutionsgeschichte und postulierte erstmalig den gemeinsamen Ursprung aller Organismen. Viele seiner Ideen wurden von späteren Wissenschaftlern widerlegt.

Chronologie

1834Geboren am 16. Februar in Potsdam
1852Reifeprüfung (Abitur) in Merseburg
1852Studium der Botanik
1852 - 1854 Studium der Medizin in Würzburg bei Rudolf Albert von Kölliker
1854 - 1855Studium in Berlin bei dem Zoologen Johannes Müller
1855 - 1856Studium in Würzburg
1854Studienreise gemeinsam mit Müller nach Helgoland
1856 meereszoologische Exkursion mit Albert von Kölliker, Nizza
1857 Besuch der Wiener Kliniken
1857April: Promotion über die Gewebe des Flusskrebses
1858medizinisches Staatsexamen, Approbation als praktischer Arzt, Wundarzt und als Geburtshelfer
1855erste Arbeit: "Über die Eier der Scomberesoces"
1856Assistent bei Rudolf Virchow, dem damals führenden Pathologen
1861Habilitation an der Medizinischen Fakultät in Jena für vergleichende Anatomie
1862außerordentlicher Professor
1865Professor für Zoologie an der Philosophischen Fakultät und Gründung des Zoologischen Instituts
1905Mitglied in der Gesellschaft für Rassenhygiene
1919Emeritierung
1919Gestorben am 05. August in Jena

Literatur

Haeckel, E. ( 1865): Über eine neue Form des Generationswechsels bei Medusen und über die Verwandtschaft der Geryoiniden und Äginiden. In: Monatsbericht der Berliner Akademie. , 85-94 Haeckel, E. ( 1864): Die Familie der Rüsselquallen (Medusae Geryonidae). In: Jenaische Zeitschrift für Medizin und Naturwissenschaft. 1 , 435-469 Haeckel, E. ( 1864): Beschreibung neuer craspedoter Medusen aus dem Golf von Nizza. In: Jenaische Zeitschrift für Medizin und Naturwissenschaft. 1 , 325-342 Haeckel, E. ( 1864): Beiträge zur Kenntnis der Corycaeiden (Copepoden). In: Jenaische Zeitschrift für Medizin und Naturwissenschaft. 1 , 61-112 Haeckel, E. ( 1860): Abbildung und Diagnosen neuer Gattungen und Arten von lebenden Radiolarien des Mittelmeers. In: Monatsbericht der Königlichen Akademie der Wissenschaften Berlin. , Haeckel, E. ( 1860): Über neue lebende Radiolarien des Mittelmeers. In: Monatsbericht der Königlichen Akademie der Wissenschaften Berlin. , 794-817 Haeckel, E. ( 1860): Reiseskitzen aus Sizilien. In: Zeitschrift für Allgemeine Erdkunde. , 433-486 Haeckel, E. ( 1858): Über Augen und Nerven der Sterntiere. In: Vierchows Archiv für pathologische Anatomie. 16 , 253-289 Haeckel, E. (): Beiträge zur normalen und pathologischen Anatomie der Plexus chlorioides. In: . , Haeckel, E. ( 1857): Über die Gewebe des Flusskrebses. In: Müllers Archiv für Anatomie und Physiologie. , 469-568 Haeckel, E. ( 1856): Fibrois des Uterus. In: Wiener Medizinische Wochenschrift. 6 , 97-101 Haeckel, E. ( 1856): Über die Beziehungen des Typhus zur Tuberkulose. In: Wiener Medizinische Wochenschrift. 6 , 1-5, 17-20 Haeckel, E. ( 1855): Über die Eier der Scomberesoces. In: J. Müllers Archiv für Anatomie und Physiologie. , 23-32