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HämostaseZoomA-Z

Fachgebiet - Medizin, Biochemie

Prozess der Beendigung einer Blutung mit den Phasen Blutstillung (primäre Hämostase) und Blutgerinnung (sekundäre Hämostase).

Die Blutgerinnung nach einer Verletzung wird von zahlreichen Substanzen gesteuert mit dem Ziel, ein unlösliches Fibringerinnsel zu bilden. Zunächst erfolgt dabei eine Kontraktion der betroffenen Gefäßabschnitte (1.) sowie die Aggregation von Thrombocyten (2.; Phase der Blutstillung), zugleich werden im Gefäß verschiedene Gerinnungsfaktoren aktiviert. Dabei wird unter dem Einfluss des Gewebeproteins Thromboplastin Prothrombin, die inaktive Vorstufe des Thrombins, in das Enzym Thrombin umgewandelt. Das Enzym bildet aus der Vorstufe Fibrinogen das Protein Fibrin. Dieses vernetzt die Blutplättchen durch feine Fasern schließlich zu einem stabilen Blutgerinnsel.

Abb.1
Prozess der Beendigung einer Blutung (Hämostase)

Siehe auch: Blutgerinnungskaskade

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Vitamin KLevel 250 min.

BiochemieStoffwechselVitamine und Coenzyme

8.1.4: Die fettlöslichen Vitamine der K-Gruppe sind entscheidende Cofaktoren für die enzymatische Carboxylierung von Aminosäuren. Sie sind essentiell für die Bildung der Gerinnungsfaktoren sowie zahreicher Calcium-transportierender Proteine. Absorptionsstörungen oder die Inhibierung der Vitamin K-Aktivität durch Antagonisten verändern maßgeblich das Gerinnungsvermögen des Blutes und können eine ernste Bedrohung für den Organismus darstellen. Störungen des Vitamin K-abhängigen Calcium-Transports werden hingegen mit langsamen pathologischen Veränderungen wie Arterienverkalkung und Nierensteinbildung in Verbindung gebracht.

2.1 - 2.5 - Aspirin (gesamt)Level 4100 min.

PharmazieArzneimittelThemenreise Wirkstoffe

Die Abschnitte dieser Lerneinheit beschreiben die historischen Zusammenhänge und die Entdeckung des Aspirins durch Felix Hoffmann, sowie die im Laufe des 20. Jahrhunderts neu entdeckten Indikationsgebiete für Aspirin. Nach einer ausführlichen Behandlung der biochemischen Grundlagen der Aspirin-Wirkung durch Hemmung der Cyclooxygenase im Arachidonsäure-Stoffwechsel folgen eine Erläuterung der medizinisch-chemischen Zusammenhänge zwischen den Indikationsgebieten Schmerz, Entzündung, Fieber sowie Herz-Kreislauferkrankungen und der Aspirin-Wirkung. Den Abschluss bildet ein umfangreiches Kapitel, in dem die Struktur der Cyclooxygenase und die molekularen Wechselwirkungen zwischen Aspirin und der Cyclooxygenase beschrieben werden.

2.3 - Aspirin - KrankheitenLevel 260 min.

PharmazieArzneimittelThemenreise Wirkstoffe

Diese Lerneinheit erläutert die medizinisch-chemischen Zusammenhänge zwischen den Indikationsgebieten Schmerz, Entzündung, Fieber sowie Herz-Kreislauferkrankungen und Prostaglandinen und somit der Aspirin-Wirkung (Hemmung der Prostaglandin-Biosynthese).