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Gummi arabicumZoomA-Z

Fachgebiet - Biochemie

Die älteste bekannte Gummi-Art stammt von verschiedenen Akazienarten Afrikas, Indiens, Zentral- und Nordamerikas. Hauptquelle ist die in den südlichen Nilregionen vorkommende Art Acacia senegal. Das nach Anritzen der Baumrinde austretende Exsudat wird getrocknet und an der Luft gebleicht. Die Hauptbestandteile des verzweigten Polysaccharids sind L-Arabinose, L-Rhamnose, D-Galactose und D-Glucuronsäure.

Fachgebiet - Lebensmittelchemie

Gummi arabicum (E 414) wird z.B. als Verdickungsmittel bei der Herstellung von Gummibonbons, zur Verhinderung des Auskristallisierens von Zucker bei Glasuren und Pralinenfüllungen, als Aromastabilisator bei Limonaden oder Schaumstabilisator bei Bier verwendet. In Kosmetik und Pharmazie dient es als Stabilisator für Cremes und Seifen, Fixativ in Haarfestigern oder Bindemittel für Tabletten.