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Francois Auguste Victor GrignardZoomA-Z

Biographie

Geboren
06. Mai 1871 in Cherbourg
Gestorben
13. Dezember 1935 in Lyon

Francis Auguste Victor Grignard wurde 1871 in Cherbourg (Frankreich) als Sohn eines Segelmachers geboren. 1901 promovierte er bei Philippe Barbier an der Universität von Lyon.

Den nach Grignard benannten Verbindungstyp synthetisierte und erforschte er bereits 1900 im Rahmen seiner Doktorarbeit. Seine Entdeckung löste ein breites Interesse an der Organometallchemie aus: Bereits in den ersten fünf Jahren nach Grignards ersten Arbeiten erschienen mehr als 200 Publikationen zu diesem Themengebiet.

Grignard wurde zunächst Professor an der Universität Nancy, später kehrte er an seine alte Wirkungsstätte Lyon zurück. Für seine Arbeiten auf dem Gebiet der organometallischen Verbindungen erhielt er im Jahr 1912 den Nobelpreis für Chemie (gemeinsam mit Paul Sabatier, dem eigentlichen Entdecker der Grignard-Verbindungen). Im Ersten Weltkrieg trat er als Corporal (sic!) in die französische Armee ein und entwickelte dort Methoden zur Kampfgaserkennung.

Die Forschungsgebiete von Grignard waren die Terpene und ätherischen Öle, das Cracken von Kohlenwasserstoffen, die aluminiumorganischen Verbindungen. Die katalytischen Hydrierungen und Dehydrierungen.

Chronologie

1871Geboren am 06. Mai in Cherbourg
1889Ausbildung zum Mathematik-Oberschullehrer an der Spezialschule Cluny
1891Ausbildung zum Mathematik-Oberschullehrer an der Universität Lyon
1901Promotion
1894Assistent des Chemikers Babier, an der Universität Lyon
1905Professor an der Universität Besançon
1906Außerordentlicher Professor an der Universität Lyon
1909Professor an der Universität Nancy
1912Nobelpreis
1914 - 1918Mitarbeit an Kriegsprojekten im Labor der Sorbonne
1919Rückkehr nach Nancy
1919Professor an der Universität Lyon
1921Leiter der École de Chimie Industrielle in Lyon
1935Gestorben am 13. Dezember in Lyon