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Eugen GoldsteinZoomA-Z

Biographie

Geboren
05. September 1850 in Gleiwitz, Schlesien
Gestorben
25. Dezember 1930 in Berlin

Eugen Goldstein wurde am 05. September 1850 im schlesischen Gleiwitz (heute Gliwice, Polen) geboren. Nach einem Studium der Physik in Breslau arbeitete er mit Helmholtz an der Universität Berlin, wo er 1881 auch promovierte.

1876 demonstriert Goldstein Schatten von Kathodenstrahlen und dass diese Strahlen senkrecht zur Kathodenoberfläche stehen. Später zeigte er die Ablenkbarkeit von Kathodenstrahlen durch Magnetfelder. 1886 entdeckte er die Kanalstrahlen.

Er untersuchte Lichtwellen von Metallen und Oxiden, wenn diese mit Kanalstrahlen zusammenstoßen und beobachtete helle Spektrallinien bei Alkalimetallen.

Goldstein wurde 1919 Ehrenmitglied der Physikalischen Gesellschaft.

Ab 1927 war er Direktor des Astrophysikalischen Instituts am Observatorium Potsdam.

In seinem letzten Papier 1928 veröffentlichte er die Beobachtung von Ammoniak nach der Einleitung von Stickstoff und Wasserstoff in Röhrchen.

Chronologie

1850Geboren am 05. September in Gleiwitz, Schlesien
Studium der Physik in Breslau
1881Promotion an der Universität Berlin
1878 - 1890an der Berliner Sternwarte tätig
1890 - 1896Gast an der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt
1919 Ehrenmitglied der Physikalischen Gesellschaft
1927Aus Mitteln der Sternwarte erhielt er ein eigenes Laboratorium in einer Mietwohnung in Schöneberg eingerichtet.
1927Direktor des Astrophysikalischen Instituts am Observatorium Potsdam
1930Gestorben am 25. Dezember in Berlin