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GlycosylierungZoomA-Z

Fachgebiet - Biochemie

Glycosylierung ist die Übertragung von Zuckerresten auf Moleküle. Im Organismus sind die entsprechenden Zucker als Nucleosid-Diphosphate aktiviert und werden von Enzymen, den so genannten Glycosyl-Transferasen, auf die Zielmoleküle übertragen. Das noch zuckerfreie Molekül wird als Aglycon bezeichnet. Von besonderer Bedeutung ist die Glycosylierung von Proteinen zu Glycoproteinen, die im endoplasmatischen Retikulum und dem Golgi-Apparat erfolgt. Die Zuckerketten können entweder an freie OH-Gruppen von Serin- oder Threonin-Seitenketten angehängt werden (O-Glycane) oder an den Amid-Stickstoff von Asparagin-Seitenketten (N-Glycane).

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

ProteinmodifikationenLevel 220 min.

BiochemieProteinbiosyntheseProteine

Im Zusammenhang mit der Proteinsequenzierung werden verschiedene Modifikationen von Proteinen vorgestellt und ihre Bedeutung für den Zellstoffwechsel kurz erläutert.