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GlutathionZoomA-Z

Fachgebiet - Biochemie

Die reduzierte Form des Glutathions (GSH) ist ein Tripeptid (Glu-Cys-Gly) mit freier SH-Gruppe, das die Cystein-Reste im Hämoglobin bzw. in anderen Erythrocyten-Proteinen im reduzierten Zustand hält und für die Aufrechterhaltung der Erythrocyten-Struktur essentiell ist. In der oxidierten Form des Glutathions sind zwei Tripeptide über eine Disulfid-Brücke verbunden (GSSG). Glutathion spielt auch bei Entgiftungsreaktionen eine Rolle und reagiert beispielsweise mit organischen Peroxiden:

2GSH+R-O-OHGSSG+H2O+R-OH
Abb.1
Strukturformel von Glutathion

Siehe auch: antioxidatives Schutzsystem

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Antioxidatives Schutzsystem kompaktLevel 145 min.

BiochemieStoffwechselEnergiestoffwechsel

Der Schutz vor freien Radikalen und reaktiven Sauerstoff-Verbindungen spielt eine wichtige Rolle für die Gesundheit aller atmenden Lebewesen. Diese Lerneinheit gibt einen ersten, gekürzten Einblick in die wichtigsten Bestandteile des antioxidativen Schutzsystems, die an ihm beteiligten und unterstützenden Enzyme, Antioxidanzien und Radikalfänger sowie die grundlegenden chemischen Hintergründe.

Antioxidatives SchutzsystemLevel 1180 min.

BiochemieStoffwechselEnergiestoffwechsel

Der Schutz vor freien Radikalen und reaktiven Sauerstoff-Verbindungen spielt eine zentrale Rolle für die Gesundheit aller atmenden Lebewesen. Das folgende Material bietet sehr umfangreiche und detaillierte Informationen für das Verständnis der komplexen Arbeitsweise des antioxidativen Schutzsystems. Diese fachübergreifende Lerneinheit richtet sich an interessierte Laien und Fortgeschrittene, die ein tieferes Verständnis für einen der wichtigsten Stoffwechselprozesse des Lebens erlangen wollen. Es ist ein Prozess, der maßgeblichen Einfluss auf die Entstehung und die Prävention vieler Krankheiten nimmt. Beschrieben werden die wichtigsten Komponenten des antioxidativen Schutzsystems, die beteiligten und unterstützenden Antioxidanzien und Radikalfänger, die chemischen Abläufe und die Konsequenzen, die sich aus diesem Wissen für die menschliche Ernährung ergeben.