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GlimmlampeZoomA-Z

Fachgebiet - Elektrotechnik

Eine Glimmlampe ist eine Gasentladungslampe mit kalter Kathode und geringem Elektrodenabstand. Als Lichtquelle dient eine Glimmentladung, welche bei 1 bis 104Pa (Niederdruckentladung) die Kathode als leuchtende Schicht überzieht.

Die Glimmentladung wird eingeleitet durch Beschleunigung der auch im verdünnten Gas vorhandenen Ladungsträger (Ionen). Bei deren Aufprall auf die kalte Kathode werden Elektronen herausgelöst, die nun durch Stoßionisation die im Gas vorhandenen Atome zur Lichtausstrahlung anregen. Die gebildeten Ionen werden ebenfalls zur Kathode hin beschleunigt und lösen weitere Elektronen aus.

Bei größeren Stromstärken kommt es zu einem Umschlag der Glimmentladung in eine Bogenentladung.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Die elektrische LadungLevel 145 min.

PhysikElektrizitätslehreElektrostatik

In diesem Kapitel sollen neue Eigenschaften der Materie behandelt werden: die elektrischen Eigenschaften. Wir werden anhand von einfachen Experimenten das Verhalten der Elektrizität untersuchen und daraufhin physikalische Größen definieren, mit denen es beschrieben werden kann. Ohne Elektrizität ist unser heutiges Leben kaum noch vorstellbar: von der Glühbirne bis zur Heizung, vom Diskettenlaufwerk bis zum Fahrstuhl, vom Zahnarztbohrer bis zum Röntgenapparat. Ohne elektrische Energie wäre unser heutiger Lebensstandard nicht möglich. Wir entnehmen die Elektrizität beispielsweise aus Batterien oder der Steckdose. Doch wie gelangt sie dort hin? Und was ist Elektrizität überhaupt? Um diese Fragen zu klären, betrachten wir zunächst Situationen, in denen sie uns eher überraschend begegnet – ohne Batterie und Steckdose.