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GelpermeationschromatographieZoomA-Z

Fachgebiet - Analytische Chemie, Makromolekulare Chemie

Gelpermeationschromatographie (GPC) ist die Bezeichnung für eine als Säulenchromatographie durchgeführte Flüssigkeitschromatographie. Die stationäre Phase besteht aus Perlen mit einem porösen gequollenen Netzwerk (z.B. vernetztes Polyacrylamid oder Polystyrol), dessen Porengrößenverteilung über mehrere Größenordnungen variiert. Die Fraktionierung erfolgt nach Molekülgröße (Molekularsieb-Effekt). Eine Lösung des zu untersuchenden Polymers wird durch das Gel gegeben, wobei kleinere Moleküle in alle Poren eindringen können und ihnen daher das gesamte Volumen der mobilen Phase in der Trennsäule zur Verfügung steht. Folglich werden sie länger in der Säule zurückgehalten als die größeren Moleküle. Die Gelpermeationschromatographie ist eine Relativmethode zur Bestimmung der Molmassenverteilung von Polymeren, da die Größe eines Moleküls im Allgemeinen abhängig von der Molmasse ist.

Siehe auch: Gelfiltration

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

GelpermeationschromatographieLevel 220 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymeranalytik

Die Molmassenbestimmung mit Hilfe der Gelpermeationschromatographie wird dargestellt.