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GeigerzählerZoomA-Z

Fachgebiet - Kernphysik, Labortechnik

Der Geigerzähler (auch Zählrohr genannt) ist ein Teilchenzähler oder auch Teilchendetektor. Mit ihm kann man sehr energiereiche (radioaktive) elektrische Teilchen (α-, β- und γ-Teilchen) messen. Er wurde von H. Geiger und W. Müller erfunden und wird deshalb auch Geiger-Müller-Zähler genannt.

Der Geigerzähler besteht aus einem gasgefüllten Metallrohr, in dem sich axial ein dünner Draht befindet. Zwischen diesem Draht und dem Metallgehäuse liegt eine elektrische Spannung an. Einfallende Teilchen bewirken eine Ionisierung (Stoßionisierung) des Gases. Die entstehenden Ionen werden zum Draht hin beschleunigt und bewirken weitere Ionisierungen (Ionenlawine). Die an den als Anode geschalteten Zähldraht ankommenden Elektronen erzeugen einen elektrischen Stromstoß. Dieser Stromstoß ist ein Maß für Zahl, Art und Energie der zu messenden Teilchen.

Siehe auch: Radioaktivität