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GefrierpunktserniedrigungZoomA-Z

Fachgebiet - Thermodynamik

Der Dampfdruck p einer Lösung ist im Vergleich zum reinen Lösungsmittel erniedrigt (Raoult'sches Gesetz):

Abb.1
Gefrierpunktserniedrigung

Aus den Dampfdruckkurven ist ersichtlich, dass z.B. Lösungen fester Stoffe in flüssigen Lösungsmitteln bei einer niedrigeren Temperatur T=Tf gefrieren als die reinen Lösungsmittel. Voraussetzung ist aber, dass reines Lösungsmittel auskristallisiert und keine Mischkristalle gebildet werden.

Die Gefrierpunktserniedrigung ΔT=ΔTf kann zur Bestimmung von Molmassen genutzt werden:

ΔTf=TfTf*=RTm2ΔHf*M1b2=Kfb2R=allgemeine GaskonstanteTf=Gefrierpunkt der LösungTf*=Gefrierpunkt des reinen LösungsmittelsΔHf*=Schmelzenthalpie des reinen LösungsmittelsM1=Molmasse des reinen Lösungsmittelsb2=Molalität des GelöstenKf=kryoskopische Konstante

Das Messverfahren wird Kryoskopie genannt.

Siehe auch: Raoult'sches Gesetz , Siedepunktserhöhung , Kryoskopie

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Lösungen flüchtiger und nichtflüchtiger StoffeLevel 240 min.

ChemieAllgemeine ChemieFlüssigkeiten

Ist in einem Lösungsmittel ein nichtflüchtiger Stoff gelöst, so ist der Übertritt von Lösungsmittel-Molekülen in die Gasphase erschwert, weil sich nicht nur letztere, sondern auch gelöste nichtflüchtige Teilchen an der Oberfläche der flüssigen Phase befinden.

ExperimenteLevel 1120 min.

ChemieAllgemeine ChemieSäure-Base-Reaktionen

In der folgenden Lerneinheit sind Experimente der Allgemeinen Chemie zu finden. Die gewählten Experimente können Teil eines Praktikums der Allgemeinen Chemie sein, die Auswertung der Experimente beinhaltet starke theoretische Bezüge. Es wird jeweils eine Einführung gegeben, danach folgen die Versuchsdurchführung und Stichpunkte für ein Protokoll.