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gebäudeintegrierte PhotovoltaikZoomA-Z

Fachgebiet - Energietechnik, Photovoltaik

Photovoltaik-Anlagen unterteilt man in Aufdachanlagen und gebäudeintegrierte Photovoltaik. Während Aufdachanlagen, wie der Name verrät, nachträglich auf Dächern von Häusern installiert werden und nur die Aufgabe haben, Strom zu liefern, haben Module zur Gebäudeintegration noch ganz andere Funktionen - etwa vor Wind und Regen zu schützen oder gegen Wärme und Kälte zu isolieren. Wenn ein Modul neben der reinen Stromerzeugung zusätzlich die Funktion eines Bauteils der Gebäudehülle übernimmt, spricht man nach dem deutschen Normentwurf DIN VDE 0126-21 von gebäudeintegrierter Photovoltaik.

Ferner spricht man von Freilandanlagen, wenn Module auf dem Boden "aufgeständert" sind.

Literatur

: DIN VDE 0126-21: 2007-07, Photovoltaik im Bauwesen.
Abstract
Diese Norm gilt für gebäudeintegrierte Photovoltaik. Sie nennt und behandelt die gewerkeübergreifenden Anforderungen basierend auf bestehenden Normen. Sie richtet sich an den Hersteller, den Planer, den Systementwickler und den Errichter. Sie legt die Anforderungen an die elektrische Sicherheit, die Bauarteignung und alle relevanten baurechtlichen Anforderungen für Photovoltaik-Elemente fest. Diese Norm ist nicht für Konzentratormodule und additive Photovoltaik anwendbar.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Photovoltaik - eine EinführungLevel 130 min.

ChemiePhysikalische ChemieElektrochemie

Es wird ein erster Überblick über die Photovoltaik gegeben. Zunächst wird die Notwendigkeit des Ausbaus erneuerbarer Energien und der Photovoltaik im Speziellen erläutert, um den Klimawandel abzuschwächen. Generelle Vor- und Nachteile der Photovoltaik werden aufgeführt und die Technik kurz erklärt. Schließlich werden Anwendungsbeispiele und die Entwicklung des Marktes für Photovoltaik in Deutschland, Europa und der Welt aufgezeigt. [Stand: Oktober 2011]