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Frasch-VerfahrenZoomA-Z

Fachgebiet - Bergbautechnik

Abb.1
Frasch-Verfahren

Das Frasch-Verfahren wurde 1900 von dem deutsch-amrerikanischen Chemiker H. Frasch entwickelt. Das Verfahren ermöglicht es Schwefel aus 400 bis 800 m tiefen Gesteinsschichten zu gewinnen, wo ein bergmännischer Abbau nicht möglich ist.

Anwendungsgebiete sind z.B. in Texas, Mexiko, Irak und Polen.

Beim Frasch-Verfahren wird überhitztes Wasser (z.B. 155 °C und 25 bar) durch ein Rohr in den Boden geleitet. Mit Hilfe von Pressluft (40 bar) wird der unten schmelzende Schwefel (Schmelzpunkt = 119 °C) nach oben befördert. Der oben flüssig austretende Schwefel wird zu Schwefelklötzen erstarrt oder flüssig weiterverarbeitet.

Der so gewonnene Schwefel ist zu 98-99,5 % rein. Die Reinigung erfolgt mittels Destillation.

Siehe auch: Destillation

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

SchwefelLevel 250 min.

ChemieAnorganische ChemieChemie der Elemente

Diese Lerneinheit beschreibt das Element Schwefel in seinen Modifikationen. Die Gewinnung, Verwendung sowie physikalische und chemische Eigenschaften werden behandelt. Es wird auf wichtige Verbindungen eingegangen.