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fluktuierendes MolekülZoomA-Z

Fachgebiet - Stereochemie

Moleküle heißen fluktuierend, wenn eine Umlagerung zwischen zwei (oder mehreren) chemisch vollkommen äquivalenten Konfigurationen stattfindet. Jede Konfiguration weist auf der Energiehyperfläche ein Energieminimum auf. Die Energieminima sind identisch. Sind die beiden Formen jedoch chemisch unterscheidbar, spricht man von Isomerisierung.

Beispiele für fluktuierende Moleküle sind PF5, das einer Berry-Pseudorotation unterliegt. [Pd23;-C3H5)2(µ-Cl)2] unterliegt in Gegenwart von Lewis-Basen (z.B. in DMSO als Lösungsmittel) einer Fluktuation (Platzwechsel der syn- und anti-Protonen) via π-σ-π-Umlagerung.