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Paul John FloryZoomA-Z

Biographie

Geboren
19. Juni 1910 in Sterling (Illinois)
Gestorben
09. September 1985 in Big Sur (Kalifornien)

Paul Florys Arbeitsschwerpunkte waren die Theorien zur Polymerisation. Er befasste sich mit Polymerisationsmechanismen und Kinetik, Radikalkettenreaktionen, der Kautschukelastizität und der Konformation von Kettenmolekülen. Seine Ausarbeitungen vor allem zur Thermodynamik von Polymerlösungen (Flory-Temperatur) sind auch heute noch Grundlage für die Polymerchemie.

1974 verlieh ihm die Nobel-Stiftung den Nobelpreis für Chemie aufgrund seiner grundlegenden Ausführungen, sowohl theoretisch als auch experimentell, in der physikalischen Chemie der Makromoleküle.

1936 heiratete er Emily Catherine Tabor. Er hatte zwei Töchter und einen Sohn.

Chronologie

1910Geboren am 19. Juni in Sterling (Illinois)
- 1931Manchester College Indiana
1931 - 1934Promotion an der Graduate School of The Ohio State University
1934 - 1937Grundlagenforschung auf dem Gebiet der makromolekularen Chemie am Central Research Department der DuPont Company in der Arbeitsgruppe von W.H. Carothers, dem Erfinder von Nylon und Neopren
1937 - 1940Arbeit im Grundlagenforschungslabor der University of Cincinnati
1940 - 1943Forschungsarbeit auf dem kriegswichtigen Gebiet "synthetischer Gummi" bei der Standard Oil Development Company
1943 - 1948und im Forschungslabor der Goodyear Tire and Rubber Company
1948 - 1956Inhaber der George Fisher Baker Non-Resident Lectureship an der Cornell Universität, Vorlesungen über die Prinzipien der Polymerchemie
1957 - 1961Forschung am Mellon Institut in Pittsburgh
1961 - 1975Professur an der Stanford University bis zur offiziellen Emeritierung; bis zu seinem Tod leitete er zwei Arbeitsgruppen in Stanford und bei IBM
1985Gestorben am 09. September in Big Sur (Kalifornien)