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FlavonoideZoomA-Z

Fachgebiet - Biochemie

Die Flavonoide bilden eine große Gruppe sekundärer Pflanzenstoffe, deren gemeinsames Merkmal ein C15-Grundgerüst ist, das Flavan (2-Phenyl-chroman). Sie kommen meist in glycosidisch gebundener Form vor. Zu den Flavonoiden gehören unter anderem die Flavone, Isoflavone, Flavanone, Flavonole, Catechine und Anthocyanidine. Ihre Biosynthese beginnt mit der Umwandlung von Phenylalanin in Zimtsäure durch das Enzym Phenylalanin-Ammonium-Lyase. Nach dem Einbau von drei Acetat-Einheiten entstehen zunächst die Chalcone, von denen sich alle anderen Flavonoide biosynthetisch ableiten.

Abb.1
Strukturformel des Flavan

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Antioxidatives Schutzsystem kompaktLevel 145 min.

BiochemieStoffwechselEnergiestoffwechsel

Der Schutz vor freien Radikalen und reaktiven Sauerstoff-Verbindungen spielt eine wichtige Rolle für die Gesundheit aller atmenden Lebewesen. Diese Lerneinheit gibt einen ersten, gekürzten Einblick in die wichtigsten Bestandteile des antioxidativen Schutzsystems, die an ihm beteiligten und unterstützenden Enzyme, Antioxidanzien und Radikalfänger sowie die grundlegenden chemischen Hintergründe.

Antioxidatives SchutzsystemLevel 1180 min.

BiochemieStoffwechselEnergiestoffwechsel

Der Schutz vor freien Radikalen und reaktiven Sauerstoff-Verbindungen spielt eine zentrale Rolle für die Gesundheit aller atmenden Lebewesen. Das folgende Material bietet sehr umfangreiche und detaillierte Informationen für das Verständnis der komplexen Arbeitsweise des antioxidativen Schutzsystems. Diese fachübergreifende Lerneinheit richtet sich an interessierte Laien und Fortgeschrittene, die ein tieferes Verständnis für einen der wichtigsten Stoffwechselprozesse des Lebens erlangen wollen. Es ist ein Prozess, der maßgeblichen Einfluss auf die Entstehung und die Prävention vieler Krankheiten nimmt. Beschrieben werden die wichtigsten Komponenten des antioxidativen Schutzsystems, die beteiligten und unterstützenden Antioxidanzien und Radikalfänger, die chemischen Abläufe und die Konsequenzen, die sich aus diesem Wissen für die menschliche Ernährung ergeben.

Konzept der LeitstrukturLevel 260 min.

PharmaziePharmazeutische ChemieWirkstoffdesign

Die Suche nach neuen Wirkstoffen orientiert sich an den so genannten Leitstrukturen. Dieser Begriff bezeichnet den zwei- und dreidimensionalen Aufbau von Stoffen, die bereits einige der gewünschten Eigenschaften besitzen, aber andere vermissen lassen. Die meisten Leitstrukturen ergaben sich aus pflanzlichen, tierischen, mikrobiellen und körpereigenen Naturstoffen wie z.B. Neurotransmittern und Hormonen, wobei nur wenige der Vorlagen selbst als Arzneien zum Einsatz kommen. Eine ständig anwachsende Gruppe von Leitstrukturen wurde jedoch auch aus synthetischen Substanzen entwickelt, die klassisch in Tierversuchen auf biologische Wirksamkeit getestet wurden. Heute steht hierzu ein vollautomatisiertes Screening in Zellkulturen sowie molekularen Testsystemen zur Verfügung (High-Troughput-Screening, HTS).