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Festphasen-TechnikZoomA-Z

Fachgebiet - Technische Chemie, Biotechnologie

Eine Festphasen-Technik ist eine Arbeitsweise, bei der mindestens ein Reaktionspartner als Festkörper vorliegt. In der Biotechnologie werden vor allem Enzyme auf festem Träger zur Reaktion gebracht. Außerdem gehören die Festphasen-Synthese und die Arbeit mit unlöslichen polymeren Reagenzien zu den Festphasen-Techniken.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Polymere ReagenzienLevel 310 min.

ChemieMakromolekulare ChemieFunktionspolymere

Polymere Reagenzien sind Polymere, die funktionelle Gruppen tragen, mit deren Hilfe sich chemische Reaktionen durchführen lassen. Häufig handelt es sich um vernetzte Polymere, die in der Reaktionslösung nur quellen, sich aber nicht lösen. Viele organische Synthesen können mit ihrer Hilfe vereinfacht werden, da sie als unlösliche Festkörper sehr leicht von der Reaktionslösung abgetrennt werden können. Arbeitsweisen und Beispiele werden vorgestellt.

Kombinatorisches WirkstoffdesignLevel 360 min.

PharmaziePharmazeutische ChemieWirkstoffdesign

Das Ziel des kombinatorischen Designs ist es, eine möglichst große Zahl von potenziellen Wirkstoffen aus der Kombination bzw. Permutation einfacher Grundstoffe zu erzeugen. Im Gegensatz zur konventionellen Synthese von Wirkstoffen, die gezielt von wenigen Ausgangsstoffen zu einem oder wenigen gewünschten Endprodukten abläuft, versucht die kombinatorische Synthese eine möglichst große Vielfalt von Syntheseprodukten zu erreichen. Das kombinatorische Wirkstoffdesign lebt vom Prinzip, dass eine große Zahl von testbaren Substanzen auch die Anzahl möglicher neuer Leitstrukturen erhöht. Ein zweiter Vorteil der kombinatorischen Methode setzt ein, nachdem durch Versuch und Irrtum neue Leitstrukturen gefunden wurden. Da es in der kombinatorischen Synthese relativ einfach ist, Strukturen systematisch zu modifizieren, erhöht sich die Chance und vermindert sich der Zeitaufwand, gefundene Leitstukturen zu optimieren.