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Fachgebiet - Organische Chemie, Geochemie

FCKW ist die Abkürzung für Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoff. Normalerweise werden vollständig halogenierte Verbindungen, die Fluor-Chlor-Kohlenstoffe (FCK) in die FCKWs mit einbezogen. FCKWs sind Kohlenwasserstoffe, bei denen Wasserstoff-Atome durch die Halogene Chlor bzw. Fluor ersetzt wurden und gehören zu den niedermolekularer organischen Verbindungen. FCKWs sind sehr beständig, leicht flüchtig, nicht brennbar und meist ungiftig oder haben bis auf ungesättigte Verbindungen geringe Toxizität.

Seit den 1930er Jahren wurden FCKWs technisch hergestellt und eingesetzt, zunehmend als Kältemittel in Kältemaschinen, als Treibgas für Sprühdosen, als Treibmittel für Schaumstoffe, als Reinigungs- und Lösungsmittel.

In den 1980ern wurde nachgewiesen, dass die FCKWs das in der mittleren Erdatmosphäre vorhandene Ozon abbauen. FCKWs haben wegen ihrer Reaktionsträgheit eine hohe Verweildauer in der Atmosphäre (mittlere Verweildauer je nach Produkt zwischen 44 und 180 Jahre). Am 29.06.1990 beschloss in London die internationale "Konferenz zum Schutz der Ozonschicht", die Herstellung und Anwendung von FCK und FCKW ab dem Jahr 2000 zu verbieten oder stark einzuschränken.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Einführung in die Chemie der Halogenalkane (Alkylhalogenide)Level 240 min.

ChemieOrganische ChemieHalogenalkane

Einführung in die Chemie der Halogenalkane (Alkylhalogenide): typische Reaktionen, Nomenklatur, physikalische Eigenschaften, Synthesen sowie Halogenalkane in der Natur, Industrie und Landwirtschaft sind die Themengebiete dieser Lerneinheit.

Radikale in der NaturLevel 225 min.

ChemieOrganische ChemieRadikalchemie

Die Lerneinheit zeigt beispielhaft, in welchen natürlichen Prozessen Radikale eine bedeutende Rolle spielen. Dazu werden das Ozonloch, die Vitamine E und C, sowie Etherperoxide behandelt.