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ExtinktionZoomA-Z

Fachgebiet - Optik, Spektroskopie

Die Extinktion ist ein aus dem lat. extinctio "Auslöschung" abgeleiteter Begriff für die Abschwächung der Intensität von Wellen, insbesondere von Strahlung beim Durchgang durch Materie. Der Extinktion liegen die physikalischen Prozesse Streuung und Absorption zugrunde.

Bei der Absorption wird durch Wechselwirkung mit der Materie ein Teil der einfallenden Energie in eine andere Energieform umgewandelt; bei der (elastischen) Streuung ändert sich die Ausbreitungsrichtung (Tyndall-Effekt), bei der unelastischen Streuung ist die Ablenkung mit einem Energieverlust verknüpft.

Die Intensität I(x)  nimmt, entsprechend dem Lambert-Beer'schen Gesetz, exponentiell mit der im Medium zurückgelegten Distanz x ab:

I(x)=I0eαcxI0=ursprüngliche Intensitätα=natürlicher, molarer Extinktionskoeffizientc=Konzentration

Dabei charakterisiert der Extinktionskoeffizient die Stärke der Wechselwirkung der Strahlung mit dem Medium. Er ist eine von der Wellenlänge der einfallenden Strahlung abhängige Stoffkonstante.

Die Wellenlängenabhängigkeit der Extinktion wird in der Spektroskopie genutzt.

Siehe auch: Absorption , Transmission , Lambert-Beer'sches Gesetz , elastischer Streuprozess

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Kinetische Analyse am Beispiel einer PhotofolgereaktionLevel 245 min.

ChemiePhysikalische ChemieKinetik

Prinzipien der kinetischen Analyse am Beispiel der Photoisomerisierung von trans-Stilben mit anschließenden Folgeschritten über Dihydrophenanthren nach Phenanthren in Hexan.

Kinetische Analyse am Beispiel der Hydrolyse von pNPALevel 145 min.

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Vorgehensweise bei der kinetischen Analyse einer Reaktion. Beschreibung verschiedener Auswerteverfahren.