zum Directory-modus

Escherichia coliZoomA-Z

Fachgebiet - Mikrobiologie

Escherichia coli ist ein Gram-negatives Bakterium der Familie Enterobacteriaceae in der Abteilung Proteobacteria. Mit einem vollständig sequenzierten Genom von 4,6106 Basenpaaren und 4.288 Genen ist E. coli der molekularbiologisch am besten untersuchte Organismus und spielt dementsprechend in der Genforschung eine bedeutende Rolle.

E. coli besiedelt den Darm nahezu aller Tiere und wird mit den Fäces ausgeschieden. Gelangt das Bakterium außerhalb des Darmmilieus in den Körper, kann es Infektionen und Entzündungen hervorrufen (Harnwegsinfekte, Bauchfellentzündung, Blutvergiftung).

Gelangen Stämme, die gewöhnlich nicht in der Darmflora ansässig sind, mit der Nahrung in den Darm, lösen die von ihnen produzierten Giftstoffe (Exotoxine) die Symptome einer Durchfallerkrankung aus. Unter mangelnder Hygiene hergestellte Rohmilch und Rohwürste enthalten gelegentlich enterohämorrhagische E. coli-Stämme (EHEC), die blutige Durchfälle, lebensbedrohliche Gerinnungsstörungen und Nierenversagen auslösen können.

Abb.1
Ausstrich von Escherichia coli auf einer Agarplatte
Institut für Technische Chemie, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Prozess der FermentationLevel 160 min.

ChemieOrganische ChemieReduktionsreaktionen

Unter Fermentation versteht man die Kultivierung von Mikroorganismen in einem flüssigen Nährmedium in einem großtechnischen Maßstab und unter kontrollierten Bedingungen. In dieser Lerneinheit werden nach einer kurzen Einführung die einzelnen Schritte der Fermentation vorgestellt.