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EpoxideZoomA-Z

Fachgebiet - Organische Chemie, Makromolekulare Chemie

Epoxide bezeichnen eine Gruppe von reaktiven organischen Verbindungen, die die Epoxid-Gruppierung (Ring bestehend aus drei Atomen, davon zwei C- und ein O-Atom) enthalten. Hergestellt werden können diese Verbindungen durch Epoxidierung oder aus Hydroperoxiden im Rahmen der Autooxidation von Olefinen. Des Weiteren kann die Dehydrohalogenierung von Halohydrinen und die Dehydratisierung von 1,2-Diolen für die Synthese von Epoxiden herangezogen werden.

Epoxide können mit einer Vielzahl von Verbindungen unter Ringöffnung reagieren. Hierbei entstehen Alkohole, Halohydrine, Glycole, Aminoalkohole etc. Daher sind die technisch wichtigsten Vertreter der Epoxide (Ethylenoxid und Propylenoxid) Ausgangsmaterialien für viele industrielle Produkte. Die Reaktion mit Verbindungen, die aktive Wasserstoff-Atome enthalten, kann unter geeigneten Umständen zur Polymerisation führen. So werden beispielsweise Epoxidharze und Ethoxylierungsprodukte wie Polyethylenglycole, -oxide und allgemein Polyether hergestellt.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Die Grignard-ReaktionLevel 120 min.

ChemieOrganische ChemieMetallorganische Verbindungen

Sie gehört zu den klassischen metallorganischen Reaktionen zum Aufbau von C-C-Bindungen in der Organischen Synthesechemie und eröffnet durch ihren Variantenreichtum die Möglichkeit, eine große Anzahl verschiedener funktioneller Gruppen in andere zu überführen - die Grignard-Reaktion, die nun schon seit über 100 Jahren nicht mehr aus den Laboren wegzudenken ist.