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EpitopZoomA-Z

Fachgebiet - Immunologie

Das Epitop, auch antigene Determinante genannt, ist die spezifische Region eines Antigens, die mit dem Antigen-bindenden Teil eines Antikörpers, dem so genannten Paratop, in Wechselwirkung tritt. Ebenfalls in Betracht kommt die Bindung an einen T-Zell-Rezeptor.

Ein Epitop kann theoretisch auf zweierlei Weise aufgebaut sein: als kontinuierliches Epitop, das sich aus einer einzigen, nicht unterbrochenen Folge von Aminosäuren aufbaut, oder als diskontinuierliches Epitop aus Aminosäuren, die in der Primärstruktur nicht aufeinander folgen, aber durch die Faltung des Proteins in räumliche Nähe gebracht werden.

Antigene können je nach Größe und Struktur viele verschiedene Epitope aufweisen. Monoklonale Antikörper sind gegen ausschließlich ein bestimmtes Epitop des Antigens gerichtet, während die unterschiedlichen Antikörper eines polyklonalen Serums mehrere Epitope desselben Antigens erkennen.

Einen Spezialfall stellen die so genannten Haptene dar. Diese sind im Allgemeinen kleine Moleküle, die zwar über ein Epitop verfügen und spezifisch an einen korrespondierenden Antikörper binden können, jedoch nicht in der Lage sind, eine Immunantwort auszulösen, wenn sie nicht an ein Träger-Protein (Carrier-Protein) gebunden vorliegen.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

4.1 - 4.5 - Grippe (gesamt)Level 4100 min.

PharmazieArzneimittelThemenreise Wirkstoffe

Diese Lerneinheit beschäftigt sich ausführlich mit dem Thema Influenza. Sie enthält sowohl allgemeine Informationen zum Thema Grippe wie auch detaillerte Beschreibungen des Aufbaus von Influenza-Viren und deren Lebenszyklus. Außerdem wird die Struktur eines der beiden Influenza-Oberflächenantigene, das Protein Neuraminidase und dessen aktives Zentrum, ausführlich behandelt. Den Abschluss bildet die Erläuterung der Entwicklung eines antiviralen Grippemedikamentes, Zanamivir, das als Inhibitor der Neuraminidase den Lebenszyklus des Influenza-Virus empfindlich stört.

4.1 - Grippe - Immunologie und HistorieLevel 160 min.

PharmazieArzneimittelThemenreise Wirkstoffe

Diese Lerneinheit beschäftigt sich mit den Grundlagen der Grippeerkrankung. Nach einer einführenden Beschreibung der Symptome der Virusgrippe in Abgrenzung vom grippalen Effekt folgt eine vereinfachte Erläuterung der Reaktionen des Immunsystems auf eine Infektion mit Influenza-Viren sowie der Identifizierung und Produktion von Impfstoffen. Im Anschluss werden die besonderen Virulenzmechanismen der Influenza-Viren und die Historie der Grippe-Epidemien und -Pandemien beschrieben. Zum Abschluss wird auf die unterschiedlichen Methoden der Vorbeugung und Behandlung der Influenza eingegangen.

AutoimmundiagnostikLevel 240 min.

BiochemieMedizinische Chemie und BiochemieImmunologie

Autoimmunerkrankungen können jedes Organ des menschlichen Körpers betreffen. Dementsprechend vielfältig sind die Symptome dieser Krankheiten. Sehr häufig ähneln sie den Erscheinungsformen anderer Krankheiten und sind von diesen nur schwer zu unterscheiden. Zur Unterstützung bei der Diagnosestellung dienen hochspezifische laborchemische Methoden, die in diesem Kapitel beschrieben werden.