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EntzündungZoomA-Z

Fachgebiet - Medizin, Immunologie

Mit einer Entzündung (lat. inflammatio) wehrt der Körper schädigende Reize ab. Auslösende Ursachen für Entzündungsreaktionen können Krankheitserreger, physikalische Faktoren wie Temperatur oder Strahlung, Fremdkörper und der Zerfall von Zellen bösartiger Tumoren sein. Die Entzündungsreaktion beseitigt die schädigenden Reize und ihre Folgen. Zu den örtlichen Entzündungszeichen zählen Rötung, Wärme, Schwellung und Schmerzen.

Dabei spielen die Mastzellen eine wichtige Rolle. Krankheitserreger oder Fremdkörper lösen die Bildung von IgE-Antikörpern aus, die an die Mastzellen binden. Mastzellen gehören zum unspezifischen Abwehrsystem und enthalten Substanzen wie Histamin, einen so genannten Entzündungsmediator, die bei der Aktivierung ausgeschüttet werden. Das Freisetzen dieser Stoffe ruft die typischen Symptome einer Entzündung hervor. Histamin bewirkt eine Erweiterung der Blutgefäße und damit eine Rötung und Erwärmung des betroffenen Gewebes. Auf Grund einer erhöhten Durchlässigkeit der Gefäßwand, die ebenfalls die Entzündungsmediatoren hervorrufen, tritt proteinhaltige Flüssigkeit in das Gewebe aus und führt zur Bildung eines Ödems.

Gleichzeitig wandern Fresszellen (Phagocyten) in das Gewebe ein, greifen die körperfremden Zellen an und transportieren sie ab. Außerdem bewirken sie die Freisetzung weiterer Stoffe, die zu Symptomen wie Fieber und Abgeschlagenheit führen können.

Siehe auch: C-reaktives Protein , Erythrocyten-Sedimentationsrate

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

2.1 - Aspirin - Historie und AllgemeinesLevel 145 min.

PharmazieArzneimittelThemenreise Wirkstoffe

Die Abschnitte dieser Lerneinheit beschreiben die historischen Zusammenhänge und die Entdeckung des Aspirins durch Felix Hoffmann, sowie die im Laufe des 20. Jahrhunderts neu entdeckten Indikationsgebiete für Aspirin.

2.1 - 2.5 - Aspirin (gesamt)Level 4100 min.

PharmazieArzneimittelThemenreise Wirkstoffe

Die Abschnitte dieser Lerneinheit beschreiben die historischen Zusammenhänge und die Entdeckung des Aspirins durch Felix Hoffmann, sowie die im Laufe des 20. Jahrhunderts neu entdeckten Indikationsgebiete für Aspirin. Nach einer ausführlichen Behandlung der biochemischen Grundlagen der Aspirin-Wirkung durch Hemmung der Cyclooxygenase im Arachidonsäure-Stoffwechsel folgen eine Erläuterung der medizinisch-chemischen Zusammenhänge zwischen den Indikationsgebieten Schmerz, Entzündung, Fieber sowie Herz-Kreislauferkrankungen und der Aspirin-Wirkung. Den Abschluss bildet ein umfangreiches Kapitel, in dem die Struktur der Cyclooxygenase und die molekularen Wechselwirkungen zwischen Aspirin und der Cyclooxygenase beschrieben werden.

2.3 - Aspirin - KrankheitenLevel 260 min.

PharmazieArzneimittelThemenreise Wirkstoffe

Diese Lerneinheit erläutert die medizinisch-chemischen Zusammenhänge zwischen den Indikationsgebieten Schmerz, Entzündung, Fieber sowie Herz-Kreislauferkrankungen und Prostaglandinen und somit der Aspirin-Wirkung (Hemmung der Prostaglandin-Biosynthese).