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Endprodukt-HemmungZoomA-Z

Fachgebiet - Biochemie

Die Endprodukt-Hemmung (englisch "feedback inhibition") ist ein Mechanismus der Stoffwechsel-Kontrolle. Ihr Prinzip besteht darin, dass das Endprodukt einer biochemischen Reaktionskette die Aktivität oder Synthese eines oder mehrerer Enzyme dieser Reaktionskette hemmt. Dadurch wird einer übermäßigen Produktion dieses Endprodukts entgegengewirkt.

Die Endprodukt-Hemmung wird in vielen anabolen Stoffwechselwegen als Regulationsmechanismus eingesetzt, z.B. in Prokaryonten bei der Biosynthese der Aminosäuren. Sammelt sich eine Aminosäure in der Zelle an, so wird mittels Endprodukt-Hemmung die weitere Synthese unterbunden.

Abb.1
Rückkopplungsmechanismus

Negative Rückkopplung bei der Isoleucin-Synthese (dargestellt sind hier nur die Veränderungen der Substrate; gemäß dem Prinzip des induced fit verändern sich tatsächlich jedoch auch die Strukturen der jeweils beteiligten Enzyme).