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EndorphineZoomA-Z

Fachgebiet - Biochemie

Endorphine sind körpereigene Oligo- oder Polypeptide, die an Opiat-Rezeptoren binden und sowohl Eigenschaften von Hormonen wie von Neurotransmittern zeigen.

Sie sind zum Großteil für das Wohlbefinden verantwortlich. Sie werden bei Schmerzen, Überlastung und Glücksgefühlen ausgeschüttet. Bei Höchstleistungen werden ab einer gewissen Belastungsgrenze vermehrt Endorphine ausgestoßen, um Schmerzen zu dämpfen und den Durchhaltewillen zu steigern. Das Suchtpotential ist aufgrund der geringen biologischen Halbwertzeit unter normalen Bedingungen gering. Zahlreiche Suchtverhalten können jedoch z.T. einer erhöhten Endorphin-Ausschüttung zugeschrieben werden, so z.B. bei vielen Extremsportlern ("Runners High").

Die Bezeichnung Endorphine ist eine Kombination der Begriffe endogen und Morphin - also interne, vom Körper gebildete Morphine.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Psychoneuroaktive Inhaltsstoffe der SchokoladeLevel 130 min.

BiochemieSignal- und StofftransportNeurotransmission

Macht Schokolade süchtig? Diese einführende Lerneinheit geht dieser Frage nach, stellt die psychoneuroaktiven Inhaltsstoffe der Schokolade vor und beschreibt ihre grundlegenden Wirkungen auf den Menschen. Ergänzt wird der Exkurs durch historische Informationen und eine Abschätzung der ernährungsphysiologischen Bedeutung der Schokolade.