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EndgruppenbestimmungZoomA-Z

Fachgebiet - Makromolekulare Chemie, Analytische Chemie

Die Endgruppenbestimmung ist eine typische Aufgabe der Polymeranalytik. Mit Ausnahme von Makrocyclen besitzen alle Polymere mindestens zwei Endgruppen, die einen entscheidenden Einfluss auf die chemischen Eigenschaften und Stabilität der Makromoleküle haben können. Die Endgruppen stammen dabei meist entweder aus den funktionellen Gruppen der Monomere selbst oder aus speziell zur Regelung der Kettenwachstumsreaktion zugesetzten Reagenzien (z.B. Radikalreste, Katalysatorreste). Sie können jedoch auch durch Alterung und Umlagerung, z.B. durch Kettenbrüche entstehen.

Die Endgruppenbestimmung erfolgt dabei sehr häufig mit klassischen Methoden der chemischen Analytik (z.B. Acidimetrie, Colorimetrie) oder mit speziellen physikalischen Methoden (z.B. durch Spektroskopie oder durch Detektion speziell markierter Zusätze). Die Endgruppenbestimmung kann unter bestimmten Bedingungen auch zur Molmassenbestimmung herangezogen werden.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

EndgruppenbestimmungLevel 220 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymeranalytik

Die Möglichkeiten und Einsatzbereiche der Endgruppenanalyse zur Molmassenbestimmung werden aufgezeigt. Besonders wichtig ist hier der Zusammenhang zwischen der Anzahl der Endgruppen pro Molekül und dem Verlauf der Polymerisationsreaktion. Es werden verschiedene Methoden zur Endgruppenbestimmung vorgestellt.