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EmulsionZoomA-Z

Fachgebiet - Allgemeine Chemie, Grenzflächenchemie

Emulsion nennt man disperse Systeme von zwei oder mehreren miteinander nicht mischbaren Flüssigkeiten. Eine der beiden flüssigen Phasen bildet dabei das Dispersionsmittel (auch: äußere, kontinuierliche oder zusammenhängende Phase), in dem die andere Phase (auch: innere oder disperse Phase) in Form feiner Tröpfchen verteilt ist. In Abhängigkeit von der Größe der dispergierten Teilchen und von der kinetischen bzw. thermodynamischen Stabilität spricht man von Makro- (auch: grob-dispers) und Mikro-Emulsionen (auch: kolloid-dispers). Der Teilchendurchmesser schwankt dabei zwischen 10-2 und 10-6 cm, die meisten Emulsionen zeigen jedoch eine uneinheitliche Teilchengröße und sind polydispers. Je nach Größe der dispergierten Teilchen sind Emulsionen milchig trüb (Makroemulsion) bis klar (Mikroemulsionen).

Siehe auch: Emulsionspolymerisation , Dispersion

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Homogene und heterogene StoffsystemeLevel 130 min.

ChemieAllgemeine ChemieGemische

Die Begriffe System, Phase, homogen, heterogen werden in der Chemie häufig benutzt. Ihre Kenntnis und die richtige Anwendung ist dementsprechend wichtig.

EmulsionspolymerisationLevel 240 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymerisationsverfahren

Ein großer Teil der industriell verwendeten Polymere wird über die Emulsionspolymerisation hergestellt. Die Lerneinheit erläutert das Prinzip der Emulsionspolymerisation und die Unterschiede zu den anderen Verfahren.