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ElektroskopZoomA-Z

Fachgebiet - Labortechnik, Elektrizitätslehre

Ein Elektroskop ist ein Messgerät zum Nachweis eines elektrisch geladenen Zustandes. Dabei wird die Eigenschaft der Abstoßung zweier gleichartiger Ladungen ausgenutzt.

In seiner einfachsten Form besteht ein Elektrometer aus zwei dünnen Metallblättchen, die an einer Elektrode befestigt sind. Wird an diese ein elektrostatisch aufgeladener Körper gehalten, so übertragen sich die Ladungen auf die Blättchen. Dadurch kommt es zur Abstoßung und die Blättchen biegen sich auseinander.

Um quantitative Messungen durchzuführen wird ein Elektrometer verwendet. Im Braun’schen Elektrometer z.B. zeigt ein drehbar gelagerter Zeiger auf einer Skala den Ladungszustand an.

Abb.1
Elektroskop (Schematischer Aufbau)

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Die elektrische LadungLevel 145 min.

PhysikElektrizitätslehreElektrostatik

In diesem Kapitel sollen neue Eigenschaften der Materie behandelt werden: die elektrischen Eigenschaften. Wir werden anhand von einfachen Experimenten das Verhalten der Elektrizität untersuchen und daraufhin physikalische Größen definieren, mit denen es beschrieben werden kann. Ohne Elektrizität ist unser heutiges Leben kaum noch vorstellbar: von der Glühbirne bis zur Heizung, vom Diskettenlaufwerk bis zum Fahrstuhl, vom Zahnarztbohrer bis zum Röntgenapparat. Ohne elektrische Energie wäre unser heutiger Lebensstandard nicht möglich. Wir entnehmen die Elektrizität beispielsweise aus Batterien oder der Steckdose. Doch wie gelangt sie dort hin? Und was ist Elektrizität überhaupt? Um diese Fragen zu klären, betrachten wir zunächst Situationen, in denen sie uns eher überraschend begegnet – ohne Batterie und Steckdose.